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10.11.2008
Kinder- und Jugendhilfe vor Ort

Artikel aus SÜDWEST AKTIV in der Geislinger Zeitung

Außenstelle des Rupert-Mayer-Hauses in der Tälesbahnstraße 18

„Flexible Hilfen Impuls” heißt der Bereich des Kinder- und
Jugendhilfezentrums Rupert-Mayer-Haus, der seit wenigen Monaten auch
direkt in Geislingen einen Stützpunkt anbietet.

Geislingen

„Eine Kontaktstelle vor Ort in Geislingen” war schon lange ein Anliegen des Gesamtleiters des Rupert-Mayer-Hauses, Roy Hummel. Darauf wies dieser am Freitag bei seiner Begrüßung im Rahmen einer kleinen Feier mit rund 20 geladenen Gästen hin, bei der die Einrichtung mit Namen „Flexible Hilfen
Impuls” offiziell vorgestellt wurde.

Seit Juli befindet sich diese Außenstelle des Kinder- und Jugendhilfezentrums Rupert-Mayer-Haus in zwei Erdgeschoss-Räumen der Tälesbahnstraße 18, die vor der Eröffnung in leuchtenden Signalfarben ansprechend renoviert worden waren. Hier kann betroffenen Familien oder Jugendlichen ein neutraler Ort für Gespräche geboten werden – in solchen Fällen, in denen nicht direkt bei den Betroffenen in deren Umfeld Kontakt gesucht wird. Außerdem verkürzen sich die Wege der zahlreichen Kooperationspartner der Göppinger Institution, die sich bis ins Obere Filstal für Kinder und Jugendliche einsetzt.

Jürgen Braun, der Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Kreisjugendamts, freut sich über den „kompetenten Ansprechpartner”, der jetzt direkt in Geislingen erreichbar sei. Der „ambulante Bereich” sei ein wichtiger Stützpfeiler in der Jugendhilfe, so Braun, „durch den viele Problematiken aufgefangen werden können”.

Dass dieses Haus ein Haus der „kirchlichen Hilfe” bleibe, darüber freut sich Georg Kolb. Waren hier früher die Gesamtkirchenpflege und der BdKJ untergebracht, so sei er froh, so der Vorstandsvorsitzende der katholischen Stiftung Sankt Stephanus, die als Träger des Rupert-Mayer-Hauses fungiert, dass jetzt mit „Flexible Hilfen Impuls” wieder eine kirchliche Institution Einzug gehalten habe. Damit rücke auch das Dekanat Göppingen/Geislingen ein Stück enger zusammen.

Die Bereichsleiterin von „Flexible Hilfen Impuls”, Almut Frahne,
erläuterte Struktur und Arbeit ihrer Abteilung. Im sogenannten
„Dreiecksvertrag” zwischen Mitarbeitern (Sozialpädagogin Ute Bitterling und Jugend- und Heimerzieher mit Zusatzqualifikation Bernhard Luer) und den Betroffenen sei als Dritter immer das Jugendamt mit im Boot.

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